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Save the Internet. Fight SOPA, PIPA & ACTA!

Wenn Privatfirmen über Lobbyismus ein weltweites Netz nach chinesischen oder weißrussischen Vorbild etablieren wollen, dann ist schon Protest angesagt. Wer also eine Webseite hat, sollte diese nutzen.

Im Rahmen eines sogenannten “Blackout Days” haben sich heute zahlreiche Webseiten verhüllt, darunter die englischsprachige Wikipedia. Sie protestieren damit gegen zwei amerikanische Gesetzesentwürfe, den Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP Act (PIPA). Diese sollen Wirtschaftsinteressen amerikanischer Copyright-Inhaber schützen, haben aber massive Auswirkungen auf die digitale Welt: Internetprovider sollen gezwungen werden, Inhalte proaktiv zu überwachen, Inhalte sollen gesperrt, Suchmaschinen-Treffer nicht mehr angezeigt und Verlinken strafbar werden. Dies hat in Amerika für einen Aufschrei gesorgt, wie er in Deutschland bei der “Zensursula”-Debatte um Netzsperren stattfand. “Sollten diese Gesetze auch nur zur Hälfte so kommen wie vorgeschlagen, hat dies negative Auswirkungen auf das gesamte Internet”, sagt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V. […]

“ACTA, SOPA und PIPA eint eines: Musik- und Filmindustrie versuchen, das Netz scheibchenweise kaputt zu machen – es ist eine Salamitaktik”, so Markus Beckedahl weiter. “Die Politik glaubt, dass sie mit immer neuen Zugeständnissen an die Rechteindustrie das Problem des grundsätzlich veralteten Urheberrechts weiter vor sich herschieben kann und nimmt dabei unglaubliche Kollateralschäden in Kauf.”
Digitale Gesellschaft: Warum SOPA auch uns angeht!

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  1. Die USA, ein Land, dass gegen Zensur und für Demokratie im Ausland kämpft aber im eigenen Land die gleiche Zensur einführen will, die dann den Rest der Welt betreffen wird. Respekt!

    von
    Janus
    am
    20.01.2012, 00:00
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